Sekundär-Batterien werden auch Akkumulator (kurz: Akku) gennant.
In den Anfängen des 19 Jh, wurde beobachtet dass eine „erschöpfte“ Volta Säule sich mit einer neuen Säule wieder teilweise hat aufladen lassen. Der Akku wurde entdeckt. Eine Elektrolysezelle mit Platinanode und Platinkathode die in Schwefelsäure getaucht war, konnte nach Beendigung der Elekrolyse für kurze Zeit „sekundären (in umgekehrter Richtung) Strom liefern. Daraus entstand der Name Sekundär-Batterie.
Der erste Akku stammt von Plante. Diese bestand aus zwei Blechen, die aus Blei bestanden und zusammengerollt und jeweils mit einem Anschluss versehen waren. In diesem Akku erfolgte die Trennung der beiden Bleche durch zwei isolierende Abstandhalter. Die Bleche waren in 10%ige Schwefelsäure getaucht. Dieser Akku musste unter großem Aufwand von Bunsenzellen entladen und wieder aufgeladen werden. Durch diesen Vorgang waren die Elektroden fähig eine ausreichende Menge porösen Bleis bzw. Bleioxids zu speichern, die für die Speicherung der Energie in diesem Akku zuständig waren.
In diesem geladenen Zustand bestand der Akku auf der Seite der positiven Elektrode das Material aus Bleioxid, die negative Seite aus Blei.
1873 wurde dieser Akku erstmal mit Hilfe eines durch Hand betriebenen Gleichstromgenerators aufgeladen. Die Primär-Batterie verbraucht Chemikalien und Metall, beim Akku hingegen laufen hingegen bei den Elektroden umkehrbare chemische Reaktionen ab, das Entladungsprodukt ist Bleisulfat. Der Blei-Akku besitzt einen niedrigen Grad an Entladung, die Spannung dafür sehr hoch (bis zu 2 Volt). Weiters ist er Akku günstiger. Auch die Entsorgung vom Akku ist weitaus einfacher, bedingt durch die Bestandteile Blei und Bleiverbindungen. Dieses Blei kann reduziert und wiedereingeschmolzen und wieder zu neuen Elektroden verarbeitet werden. 70% des auf der Welt genutzten Bleis findet sich in Akkus wieder.
Tags: Akku, Batterie, Sekundär
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