Die Akali-Mangan Batterie hat gegenüber der Zink-Kohle Batterie Vorteile:
Die Fläche der Zink-Elektrode ist sehr gering und das Elektrolyt besitzt eine relativ schwache Leitungsfähigkeit. Weiters besteht eine Gefahr des Auslaufens bedingt durch Lochfraßkorrosion, die durch einen kunstoffimprägnierten Karton verhindert werden muss.
Die Alkali-Mangan Batterie besteht aus einer Metallhülse einer Kathode aus Mangan-Dioxid und Graphit, einer Separatorhülse aus Vlies, einer Anode aus Zink-Pulver und einer Stromableitung, dem sogenannten Nagel aus Messing oder Kupfer.
Kathode, Anode und Separator der Alkali-Mangan Batterie sind mit einer Kalilauge getränkt, die als Elektrolyt dient. Neben dem Transport der Ionen und ermöglicht dies eine hohe Stromdichte.
Die heutige Alkali-Mangan Batterie kommt ohne Quecksilber aus. Das Zink-Pulver wird stattdessen mit Blei, Indium und dergleichen legiert, damit wird die Wasserstoffentwicklung gering gehalten.
Das pulverförmige Kathoden-Material der Alkali-Mangan Batterie erhält man durch pulverisiertem Braunstein, Graphit und Alkalilauge.
Die Alkali-Mangan Batterie selbst wird durch einen Kunststoffdeckel abgedichtet. Dieser Kunststoffdeckel wird zentral verstärkt, weist aber ein kleines Loch auf. Durch dieses Loch wird ein Messingnagel, der als Stromableiter dient, in die Zinkmasse gepresst.
Die Alkali-Mangan Batterien werden zur Überprüfung ihrer Dichte unter erschwerten Bedingungen (hohe Temperatur und Feuchtigkeit) 10-12 Tage gelagert. Nach dieser Lagerung und der Aussortierung der lecken Batterien wird die Alkali-Mangan Batterie mit einer Hülle umwickelt, die aus metallisiertem Kunststoff besteht.
Zink-Kohle Batterien sind sehr beschränkt aufladbar und das nur dann, wenn sie zuvor nur geringfügig entladen worden sind. Alkali-Mangan können einfacher aufgeladen werden, sie haben eine größere innere Oberfläche der Zink-Oberfläche. Trotzdem werden Alkali-Mangan Batterien nicht zu den Akkus gezählt. Beim Aufladen besteht eine hohe Gefahr des Austretens der Alkali-Lauge, die stark ätzend für den Menschen ist und Korrosion der Metallteile in Geräten verursacht.
Die Versionen der Alkali-Mangan Batterie, die man aufladen kann nennt man Rechargeable Alkaline Manganese (RAM) allerdings sind diese nicht weit verbreitet. Sie werden mit einem speziellen billigen Ladegerät angeboten. Hiermit können Alkali-Mangan Batterien des Typs LR6 oder AA (14 mm Durchmesser, 50 mm Länge) auf 200 mA. Die Ladespannung beträgt 0,65-1,70 V pr Zelle, auf den jeweiligen Batterie-Typ abgestimmt. Hier besteht jedoch weiterhin das Risiko von Lecks.
Tags: Alkali, Mangan Batterie
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