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Duracell

Wer kennt es nicht, das berühmte Häschen von Duracell. Es hoppelt und hoppelt durch den Kult gewordenen Werbespot von Duracell – und ist nicht tot zu kriegen. Während alle anderen Hasen irgendwann den Geist aufgeben, hüpft es munter weiter, als wäre das die normalste Sache der Welt. In dem kleinen Plüschtier stecken Batterien von Duracell. Und spätestens seit dieser Geschichte wissen wir, dass die Lebensdauer von Duracell-Batterien am längsten ist.

Die Geschichte von Duracell beginnt Anfang 1920 mit einem einfallsreichen Wissenschaftler namens Samuel Ruben und einem ehrgeizigen Hersteller von Wolfram-Glühfäden namens Philip Rogers Mallory. Die Beiden erkannten schnell, dass sie zusammen etwas Großes schaffen können. So beschlossen sie nach einigen Treffen und kreativen Gesprächen zur Zusammenarbeit und bildeten fortan ein erfolgreiches Team. Sie verbanden die geniale Erfindungsgabe Rubens mit den Produktionsmöglichkeiten von Mallorys Unternehmens. Diese Partnerschaft, die bis zu Mallorys Tod im Jahre 1975 hielt, legte den Grundstein für Duracell International.

Heute ist Duracell als Teil des P&G-Konzerns der weltweit führende Hersteller und Vertreiber von hochleistungsfähigen Alkali-Mangan-Batterien. Weltweit werden in zehn Produktionsstätten Batterien hergestellt. Die Zentrale des Unternehmen ist in Bethel, im US-Bundesstaat Connecticut, ansässig. Batterien von Duracell werden in die ganze Welt geliefert und sind ein fester Begriff in fast jedem modernen Haushalt.

Aber kehren wir zur Geschichte von Duracell zurück. Wissenschaftler Samuel Ruben forschte und experimentierte mit leidenschaftlicher Hingabe – und wurde schnell mit Erfolg belohnt. Er revolutionierte mit seinen Erfindungen die Batterietechnologie. Mitte des 2. Weltkrieges erfand Ruben beispielsweise die Quecksilber-Zelle, die eine größere Kapazität auf kleinerem Raum zur Verfügung stellte und robust genug war, um den rauen Klimabedingungen der Kriegsschauplätze in Nordafrika und dem pazifischen Raum zu trotzen.

Herkömmliche Zink-Kohle-Batterien für Taschenlampen, Minensuchgeräte und Sprechfunkgeräte stießen hier schon sehr schnell an ihre Grenzen. Mallory nutzte die bahnbrechende Erfindung seines besten Mannes. Er produzierte in aller gebotenen Eile Millionen von Quecksilber-Zellen, die einen reißenden Absatz fanden und ihm ein Vermögen bescherten. Kurze Zeit später wurde die Mallory Battery Company gegründet.

In den fünfziger Jahren befasste sich Samuel Ruben intensiv mit der Optimierung der Alkali-Mangan-Batterie. Sie wurde kompakter, robuster und langlebiger als alles, was bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt angeboten wurde. Etwa zur gleichen Zeit stellte Eastmann Kodak Fotoapparate mit einem integrierten Blitzlicht vor. Diese Kameras erforderten eine höhere Leistung, als die bisher verwendeten Zink-Kohle-Batterien sie liefern konnten. Auch hier kamen Duracells Alkali-Mangan-Batterien ins Spiel – und zwar in einer neuen, geringeren Größe – AAA. Mallory produzierte sie und da der Energiebedarf von Kameras stetig anwuchs, machte er auch mit den Duracell AAAs ein Riesengeschäft. Zudem vergab Mallory die Fertigungslizenz an andere Batteriehersteller, da sein eigenes Unternehmen zu dieser Zeit noch nicht über einen Kundenvertrieb verfügte.

Im Jahre 1964 erfolgte dann die Einführung des Markennamens Duracell und schon bald darauf stieg die Nachfrage nach Duracell-Batterien sprunghaft an. In den siebziger Jahren kam es gar zu einer Rationierung der Liefermengen, da die Fertigungskapazitäten erst nach und nach angepasst werden konnten.

Die damaligen Probleme sind natürlich längst gelöst. Heute gibt es keine Produktionsengpässe mehr. Und die Geschichte ständiger Innovationen, die mit Ruben und Mallory ihren Anfang nahm, setzt sich auch heute noch fort. Mit immer neuen Batterieprodukten von Duracell, wie beispielsweise der Duracell Ultra, überrascht Duracell seine Kunden. Zum Vertriebsprogramm von Duracell zählen mittlerweile auch primäre Lithium-, Silber-Oxid- und Zink-Luft-Batterien. Außerdem hat Duracell ein umfangreiches Angebot an Ladegeräten und Akkus. Und wen überrascht es: Auch die Active-Charge-Akkuzellen von Duracell halten ihre Ladung länger als andere Akkuzellen.

Anschrift und Kontaktdaten:
Duracell (P&G GmbH & Co Operations oHG)
Sulzbacher Straße 40-50
65824 Schwalbach am Taunus

Tel: 06196 89 01
Fax: 06196 89 47 08

Werbevideo Duracell 2009:

Video Galvanische Zelle

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