Sie sind unter: Batterie und Akku > Wissen > Knopfzellen - Batterie Info

Knopfzellen

Knopfzellen

Die erste Art der Knopfzellen wurde schon 1883 zum Patent angemeldet.
Anfangs waren die Knopfzellen nur im militärischen Bereich und in der Raumfahrt vertreten, Grund dafür war der hohe Preis der Silberelektrode. Wiederaufladbare Knopfzellen unterscheiden sich in ihrem Aufbau nur gering von nicht aufladbaren Kopfzellen. Sie besitzen eine Membran die als zusätzliche Separator für eine längere Lebensdauer dienen.
Knopfzellen besitzen eine hohe Leistungsdichte. Silberoxid-Zink Knopfzellen besitzen eine relative niedrige Lebensdauer bedingt durch den Abbau des Separators beim Laden und der Verformung der Zinkelektrode.

Die Herstellung einer Lithium-Knopfzellen bedeutet viel Aufwand. Das darin enthaltene Lithium-Metall ist reagiert sehr empfindlich auf Feuchtigkeit. Die Herstellung erfolgt in begehbaren Trockenräumen oder Handschuhkästen. Die Anode dieser Knopfzelle ist aus Lithium-Metall.
Diese Art von Knopfzellen wird meistens in Taschenrechnern, Computern, Quarzuhren, Herzschrittmachern, Hörgeräten und tragbaren Instrumenten verwendet. Die durchschnittliche Lebensdauer beträgt 6-7 Jahre. Lithium-Batterien besitzen eine hohe Energiedichte und eine geringe Selbstentladung, stellen jedoch auch ein Sicherheitsrisiko dar. Bei Knopfzellen ist dieses Risiko noch sehr gering.

Heutige Knopfzellen kommen ganz ohne Zusatz von Quecksilber aus.
Als Elekrolyt der Knopfzellen wird 40%ige Natron- oder Alkalilauge verwendet. Bei der Entladung entsteht Silber- oder Zinkoxid.

Knopfzelle im Detail

Beschreibende Darstellung einer Knopfzelle

Tags:


Hinterlasse eine Antwort

Name
E-Mail (wird nicht angezeigt)